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\section{Trends im Periodensystem und error checks} \section{Trends im Periodensystem}
In vielen alten Pr\"ufungen und in den \"Ubungen 3,4,5 kommen Fragen zu verschiedenen Verhalten von Atomen oder spezifischen Molek\"ulen. Hier ist es besonders n\"utzlich die Trends in im Periodensystem auswendig zu lernen oder herleiten zu k\"onnen. In vielen alten Pr\"ufungen und in den \"Ubungen 3,4,5 kommen Fragen zu verschiedenen Verhalten von Atomen oder spezifischen Molek\"ulen. Hier ist es besonders n\"utzlich die Trends in im Periodensystem auswendig zu lernen oder herleiten zu k\"onnen.
...@@ -96,13 +96,13 @@ In vielen alten Pr\"ufungen und in den \"Ubungen 3,4,5 kommen Fragen zu verschie ...@@ -96,13 +96,13 @@ In vielen alten Pr\"ufungen und in den \"Ubungen 3,4,5 kommen Fragen zu verschie
\begin{figure}[H] \begin{figure}[H]
\centering \centering
\includegraphics[width=0.95\linewidth]{Diagrams/TrendPSE.pdf} \includegraphics[width=0.95\linewidth]{Diagrams/TrendPSE.pdf}
\caption{Trends in Periodensystem mit Merkhilfen} \caption{Trends in Periodensystem mit Merkhilfen. Ausnahme sind hier die Edelgase.}
\label{fig:Trends} \label{fig:Trends}
\end{figure} \end{figure}
\paragraph{Electronegativit\"at} \paragraph{Electronegativit\"at}
Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind sehr elektronegativ, wobei Fluor das st\"arkste ist. Der \textbf{Metallcharakter} verhaltet sich entgegen der Elektronegatvit\"at. Metalle sind sehr kovalente Verbindungen, weil die einzelnen Atome sehr kleine Elektronegativitäten haben. Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind sehr elektronegativ, wobei Fluor das st\"arkste ist. Der \textbf{Metallcharakter} verhaltet sich entgegen der Elektronegatvit\"at.
\paragraph{Erste Ionisierungsenergie} Beschreibt die Energie, welche n\"otig ist um dem Atom im ungeladenen Grundzustand ein Elektron zu entreissen. $\ce{A ->[I_V] A+ + e-}$. \cmt{\textbf{Falls dabei eine leere, volle oder halbvolle Besetztung der Schale erreicht wird, ist dies energetisch vorteilhaft} und die erste Ionisierungsenergie ist deutlich tiefer. Beispiel: Sauerstoff hat eine geringere erste Ionisierungsenergie als Stickstoff, da Sauerstoff nach der Ionisierung eine halbvolle 2p Schale hat.} \paragraph{Erste Ionisierungsenergie} Beschreibt die Energie, welche n\"otig ist um dem Atom im ungeladenen Grundzustand ein Elektron zu entreissen. $\ce{A ->[I_V] A+ + e-}$. \cmt{\textbf{Falls dabei eine leere, volle oder halbvolle Besetztung der Schale erreicht wird, ist dies energetisch vorteilhaft} und die erste Ionisierungsenergie ist deutlich tiefer. Beispiel: Sauerstoff hat eine geringere erste Ionisierungsenergie als Stickstoff, da Sauerstoff nach der Ionisierung eine halbvolle 2p Schale hat.}
...@@ -125,7 +125,7 @@ Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind ...@@ -125,7 +125,7 @@ Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind
\paragraph{S\"aurest\"arke \ce{HXO_n}} Zwei Faktoren beeinflussen die S\"aurest\"arken der Oxos\"auren. Der erste Faktor ist die Anzahl Sauerstoffe, welche an das Zentralatom gebunden sind (Grund: Resonanz (siehe Abbildung \ref{Chlorsäure-BSP})und zus\"atzlicher Elektronenzug). Der zweite Faktor ist wie elektronegativ das Zentralatom ist (Grund: zus\"atzlicher Elektronenzug). Die \textbf{Basizit\"at des Oxids} verhält sich entgegen diesem Trend. \paragraph{S\"aurest\"arke \ce{HXO_n}} Zwei Faktoren beeinflussen die S\"aurest\"arken der Oxos\"auren. Der erste Faktor ist die Anzahl Sauerstoffe, welche an das Zentralatom gebunden sind (Grund: Resonanz (siehe Abbildung \ref{Chlorsäure-BSP})und zus\"atzlicher Elektronenzug). Der zweite Faktor ist wie elektronegativ das Zentralatom ist (Grund: zus\"atzlicher Elektronenzug). Die \textbf{Basizit\"at des Oxids} verhält sich entgegen diesem Trend.
\paragraph{Atomradius} Helium ist das kleinste Atom, da es am wenigsten belegte Orbitale hat und die Orbitale sind m\"oglichst voll belegt. \paragraph{Atomradius} Helium ist das kleinste Atom.
\paragraph{Elektronenaffinit\"at} Beschreibt die Energie, welche freigesetzt wird, wenn das Atom im neutralen Grundzustand ein Elektron aufnimmt $\ce{A + e- -> A- }$. \cmt{Hier gilt wie bei der ersten Ionisierungsenergie, dass halbvolle und volle Schalen energetisch vorteilhaft sind. Beispiel: Fluor ist sehr elekroaffin, da eine volle 2p Schale erreicht wird, wenn ein Elektron aufgenommen wird.} Elektronegative Elemente nehmen gerne Elektronen auf. \paragraph{Elektronenaffinit\"at} Beschreibt die Energie, welche freigesetzt wird, wenn das Atom im neutralen Grundzustand ein Elektron aufnimmt $\ce{A + e- -> A- }$. \cmt{Hier gilt wie bei der ersten Ionisierungsenergie, dass halbvolle und volle Schalen energetisch vorteilhaft sind. Beispiel: Fluor ist sehr elekroaffin, da eine volle 2p Schale erreicht wird, wenn ein Elektron aufgenommen wird.} Elektronegative Elemente nehmen gerne Elektronen auf.
\begin{figure}[H] \begin{figure}[H]
...@@ -139,7 +139,7 @@ Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind ...@@ -139,7 +139,7 @@ Beschreibt wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sind
\paragraph{St\"arke des Oxidationsmittels} Lithium ist das st\"arkste Reduktionsmittel/das schw\"achste Oxidationsmittel. Fluor ist das st\"arkste Oxidationsmittel/das schw\"achste Reduktionsmittel. Der Trend ist weniger robust als z.B. die Elektonegativit\"at. Wichtig ist dass man versteht, dass durch Aufnahme (zum Beispiel bei Fluor) oder Abgabe (zum Beispiel bei Lithium) von Elektronen eine Edelgaskonfiguration erreicht werden kann und dies sehr Vorteilhaft ist. \paragraph{St\"arke des Oxidationsmittels} Lithium ist das st\"arkste Reduktionsmittel/das schw\"achste Oxidationsmittel. Fluor ist das st\"arkste Oxidationsmittel/das schw\"achste Reduktionsmittel. Der Trend ist weniger robust als z.B. die Elektonegativit\"at. Wichtig ist dass man versteht, dass durch Aufnahme (zum Beispiel bei Fluor) oder Abgabe (zum Beispiel bei Lithium) von Elektronen eine Edelgaskonfiguration erreicht werden kann und dies sehr Vorteilhaft ist.
\paragraph{Ionenradien} Ionenradien nehmen stark zu bei steigender negativer Ladung, w\"ahrend die Atomradien auch einen kleinen(!) Einfluss haben. Zum Beispiel ist \ce{Ca^{2+}} gleich gross wie \ce{Na+} (\SI{100e-12}{\meter} vs. \SI{102e-12}{\meter}) obwohl Calcium eine Periode tiefer liegt und im Grundzustand fast doppelt so viele Elektronen hat. \paragraph{Ionenradien} Ionenradien nehmen stark zu bei steigender negativer Ladung, w\"ahrend die Atomradien auch einen kleinen(!) Einfluss haben. Zum Beispiel ist \ce{Ca^{2+}} gleich gross wie \ce{Na+} (\SI{100e-12}{\meter} vs. \SI{102e-12}{\meter}) obwohl Calcium eine Periode tiefer liegt und fast doppelt so viele Protonen hat.
%\begin{Exercise}[label={ex:trends}, title={Trends im Periodensystem}] %\begin{Exercise}[label={ex:trends}, title={Trends im Periodensystem}]
% \"Uberpr\"ufen Sie mit Hilfe des Periodensystems die folgenden Aussagen. Klassifizieren Sie diese Aussagen als richtig oder falsch. % \"Uberpr\"ufen Sie mit Hilfe des Periodensystems die folgenden Aussagen. Klassifizieren Sie diese Aussagen als richtig oder falsch.
...@@ -205,14 +205,14 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben: ...@@ -205,14 +205,14 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben:
\item Die Hauptquantenzahl $n$ entspricht der Periode \item Die Hauptquantenzahl $n$ entspricht der Periode
\item Die Nebenquantenzahl $l$ beschreibt die Form/Art der Orbitale \\ \item Die Nebenquantenzahl $l$ beschreibt die Form/Art der Orbitale \\
$l = 0,1,2,..., n-1$, wobei $0=$ s, $1=$ p, $2=$ d, $3=$ f, ... $l = 0,1,2,..., n-1$, wobei $0=$ s, $1=$ p, $2=$ d, $3=$ f, ...
\item Magnetische Drehimpulszahl $m$ beschreibt die Orientierung der Orbitale\\ \item Magnetische Drehimpulszahl $m$ beschreibt wie viele Orbitale es gibt.\\
$m = -l, -l + 1, ..., l-1, l$. Es gibt also eine s-Orbital Orientierung, drei p-Orbital Orientierungen (p$_\mathrm{x}$, p$_\mathrm{y}$, p$_\mathrm{z}$), f\"unf d-Orbital Orientierungen, sieben f-Orbital Orientierungen, etc. $m = -l, -l + 1, ..., l-1, l$. Es gibt also ein s-Orbital, drei p-Orbitale (p$_\mathrm{x}$, p$_\mathrm{y}$, p$_\mathrm{z}$), f\"unf d-Orbitals, sieben f-Orbitale, etc.
\item Spinquantenzahl $s$. F\"ur das Elektron ist $s = \pm0.5$ \item Spinquantenzahl $s$. F\"ur das Elektron ist $s = \pm0.5$
\end{itemize} \end{itemize}
Die energetische Reihenfolge der Orbitale ist wie folgt: \\ Die energetische Reihenfolge der Orbitale ist wie folgt: \\
1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p, 5s, 4d, 5p, 6s, 4f, 5d, 6p, etc.\\ 1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p, 5s, 4d, 5p, 6s, 4f, 5d, 6p, etc.\\
Aber man muss das nicht auswendig lernen, wenn man sein eigenes Periodensystem mitbringen darf \cite{Nist_PSE}. Falls man doch die Orbital Reihenfolge selber k\"onnen muss, ist die Schachbrett Merkhilfe (Figure \ref{Chess}) sehr n\"utzlich. Dabei kann man sich gut diese Reihenfolge anhand eines Schachbrettes (Abbildung \ref{Chess}) merken.
\begin{figure}[H] \begin{figure}[H]
...@@ -246,7 +246,7 @@ Das bestimmen der Elektronenkonfiguration verl\"auft immer nach gleichem Schema: ...@@ -246,7 +246,7 @@ Das bestimmen der Elektronenkonfiguration verl\"auft immer nach gleichem Schema:
\item Ja: Ein Elektron aus dem Valenz s-Orbital in das d-Orbital einf\"ugen. Grund daf\"ur ist, dass halb und ganz gefüllte Schalen energetisch sehr vorteilhaft sind. \item Ja: Ein Elektron aus dem Valenz s-Orbital in das d-Orbital einf\"ugen. Grund daf\"ur ist, dass halb und ganz gefüllte Schalen energetisch sehr vorteilhaft sind.
\item Nein: weiter \item Nein: weiter
\end{enumerate} \end{enumerate}
\item Ist das Atom positiv geladen und hat ein ungef\"ulltes d-Orbital als h\"ochstes Orbital? \item Ist das Atom geladen (positiv oder negativ) und hat ein ungef\"ulltes d-Orbital als h\"ochstes Orbital?
\begin{enumerate} \begin{enumerate}
\item Ja: Alle Elektronen der s-Schale in die d-Orbitale setzten. \item Ja: Alle Elektronen der s-Schale in die d-Orbitale setzten.
\item Nein: Die Konfiguration hinschreiben nach dem Chessboard. \item Nein: Die Konfiguration hinschreiben nach dem Chessboard.
...@@ -417,7 +417,7 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3 ...@@ -417,7 +417,7 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3
\Question Berechnen Sie die Wellenlänge und Energie von gelbem Licht (Frequenz $\nu = \SI{520e12}{\per\second}$). \Question Berechnen Sie die Wellenlänge und Energie von gelbem Licht (Frequenz $\nu = \SI{520e12}{\per\second}$).
\Question Berechnen Sie die Frequenz und Wellenlänge von Röntgenstrahlung (Energie $E = \SI{1.99e-15}{\joule}$) \Question Berechnen Sie die Frequenz und Wellenlänge von Röntgenstrahlung (Energie $E = \SI{1.99e-15}{\joule}$)
\Question Ein Neutron, ein Elektron, ein Lastwagen und ein Mensch bewegen sich je mit $v = \SI{5}{\meter\per\second}$. Welches Objekt hat die kürzeste Wellenlänge nach Broglie? Welches Objekt hat die kleinste Frequenz? \Question Ein Neutron, ein Elektron, ein Lastwagen und ein Mensch bewegen sich je mit $v = \SI{5}{\meter\per\second}$. Welches Objekt hat die kürzeste Wellenlänge nach Broglie? Welches Objekt hat die kleinste Frequenz?
\Question Sie rennen um einen Baum mit $v = \SI{5.56}{\meter\per\second}$. Was ist Ihre Wellenlänge? \Question Sie rennen um einen Baum mit $v = \SI{5.56}{\meter\per\second}$. Was ist Ihre Wellenlänge? Zusatz: Interferieren Sie mit sich selbst?
\Question Welche Energie ist mindestens nötig um ein Elektron im Wasserstoffatom von $n=1$ zu $n=4$ anzuregen? \par \smallskip \Question Welche Energie ist mindestens nötig um ein Elektron im Wasserstoffatom von $n=1$ zu $n=4$ anzuregen? \par \smallskip
Lösung: \ref{\ExerciseLabel-Answer} Lösung: \ref{\ExerciseLabel-Answer}
\end{Exercise} \end{Exercise}
...@@ -428,7 +428,7 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3 ...@@ -428,7 +428,7 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3
\Question R\"ontgenstrahlung: $\lambda=\SI{9.98e-11}{\meter}$, $\nu = \SI{3.00e18}{\per\second}$ \\ \Question R\"ontgenstrahlung: $\lambda=\SI{9.98e-11}{\meter}$, $\nu = \SI{3.00e18}{\per\second}$ \\
\Question Wellenlänge: Elektron > Neutron > Mensch > Lastwagen\\ \Question Wellenlänge: Elektron > Neutron > Mensch > Lastwagen\\
\Question Frequenz: Elektron < Neutron < Mensch < Lastwagen\\ \Question Frequenz: Elektron < Neutron < Mensch < Lastwagen\\
\Question Ich (\SI{72.2}{\kilo\gram}): \SI{1.84e-36}{\meter}\\ \Question Ich (\SI{72.2}{\kilo\gram}): \SI{1.84e-36}{\meter}, Zusatz: Machen Sie einen Selbstversuch. Es sollte nicht möglich sein in sich selbst zu rennen.\\
\Question \Question
\end{Answer} \end{Answer}
...@@ -442,7 +442,7 @@ Es gibt drei Arten von Bindungen: Ionische, Kovalente, Koordinierte. ...@@ -442,7 +442,7 @@ Es gibt drei Arten von Bindungen: Ionische, Kovalente, Koordinierte.
entstehen wenn zwei Bindungspartner mit weniger als 1.7 Elektronegativit\"atsunterschied binden. Dabei teilen sich die Bindungspartner ein Teil ihrer Elektronen in gemeinsamen Orbitalen. Verbindungen, welche kovalente Bindung enthalten, sind Molek\"ule. Diese Art von Bindung ist dem Kommunismus am n\"achsten. entstehen wenn zwei Bindungspartner mit weniger als 1.7 Elektronegativit\"atsunterschied binden. Dabei teilen sich die Bindungspartner ein Teil ihrer Elektronen in gemeinsamen Orbitalen. Verbindungen, welche kovalente Bindung enthalten, sind Molek\"ule. Diese Art von Bindung ist dem Kommunismus am n\"achsten.
\paragraph{Koordinierte Bindungen} \paragraph{Koordinierte Bindungen}
entstehen, wenn ein Nichtmetall/Molek\"ul mit einem freien Elektronenpaar dieses freie Elektronenpaar einem \"ubergangsmetall \enquote{spendet}. Die Elektronegativit\"atsdifferenz sollte auch unter 1.7 sein. Dabei entsteht ein Komplex, welcher in vielen F\"allen deutlich andere Eigenschaften hat als das Metall selbst. Diese Form der Bindung ist dem Sozialismus am n\"achsten. \par entstehen, wenn ein Nichtmetall/Molek\"ul mit einem freien Elektronenpaar dieses freie Elektronenpaar einem \"ubergangsmetall \enquote{spendet}. Dabei entsteht ein Komplex, welcher in vielen F\"allen deutlich andere Eigenschaften hat als das Metall selbst. Diese Form der Bindung ist dem Sozialismus am n\"achsten. \par
\smallskip \smallskip
\textbf{Wichtig:} Es kam noch an keiner Prüfung von Dr. Uhlig oder Übung vor, dass man zwischen Salzen, Molekülen und Komplexen unterscheiden muss. Es wird immer nur zwischen Molekülen und Salzen unterschieden. \textbf{Wichtig:} Es kam noch an keiner Prüfung von Dr. Uhlig oder Übung vor, dass man zwischen Salzen, Molekülen und Komplexen unterscheiden muss. Es wird immer nur zwischen Molekülen und Salzen unterschieden.
...@@ -488,13 +488,11 @@ Lösung: 1) Salz, 2)Molekül, 3) Salz, 4) Molekül, 5) Molekül, 6) Salz, 7) Sal ...@@ -488,13 +488,11 @@ Lösung: 1) Salz, 2)Molekül, 3) Salz, 4) Molekül, 5) Molekül, 6) Salz, 7) Sal
\section{Darstellung von Molek\"ulen} \section{Darstellung von Molek\"ulen}
Wichtige Begriffe: Wichtige Begriffe:
\begin{itemize} \begin{itemize}
\item \textbf{Valenzelektronen (V\ce{e-}): } Dies sind die Elektronen welche in den äussersten Orbitalen aufhalten. Bei kovalenten Verbindungen zählen die Bindungselektronen mit zu den Valenzelektronen der jeweiligen Bindungspartner. Atome der zweiten Periode folgen immer der Oktett-/Edelgasregel.
\item \textbf{Valenz: } Gibt an wie viele Bindungen ein Atom eingehen kann\\ \item \textbf{Valenz: } Gibt an wie viele Bindungen ein Atom eingehen kann\\
Valenz = Anzahl Valenzelektronen im Atom - Anzahl nicht-bindende Elektronen Valenz = Anzahl Valenzelektronen im Atom - Anzahl nicht-bindende Elektronen
\item \textbf{Hypervalenz: } Gilt f\"ur Atome ab der dritten Periode (m\"oglich weil sie sehr gross sind und d-Orbitale verwenden k\"onnen). \\ \item \textbf{Hypervalenz: } Gilt f\"ur Atome ab der dritten Periode (m\"oglich weil sie sehr gross sind und dadurch genug Platz für mehr Bindungsparnter haben). \\
Hypervalente Atome haben mehr als acht Valenzelektronen, wenn sie gebunden sind.\\ Für hypervalente Atome zählen die nicht-bindende Elektronenpaare z\"ahlen auch zu den Valenzelektronen.\\
Nicht-bindende Elektronenpaare z\"ahlen auch zu den Valenzelektronen.\\ Hypervalente Atome können alle ihre Valenzelektronen für Bindungen verwenden (Beispiel: Phosphor in Phosphorsäure (Abbildung \ref{Phosphorsäure})
Ein Hypervalentes Atom kann maximal 16 V\ce{e-} haben.
\item \textbf{Isoelektronisch: } Zwei oder mehr Molek\"ule sind isoelektronisch, wenn sie: \\ \item \textbf{Isoelektronisch: } Zwei oder mehr Molek\"ule sind isoelektronisch, wenn sie: \\
1) die gleiche Struktur haben, 2) die gleiche Anzahl Valenzelektronen haben.\\ 1) die gleiche Struktur haben, 2) die gleiche Anzahl Valenzelektronen haben.\\
\chemfig{O=C=O} und \chemfig{O=N^+=O} sind isoelektronisch.\\ \chemfig{O=C=O} und \chemfig{O=N^+=O} sind isoelektronisch.\\
...@@ -511,7 +509,7 @@ Das Lewis-Strukturmodell erlaubt uns, chemische Verbindung graphisch darzustelle ...@@ -511,7 +509,7 @@ Das Lewis-Strukturmodell erlaubt uns, chemische Verbindung graphisch darzustelle
\item Ein Strich zwischen zwei Atomen entspricht einer \textit{Einfachbindung} (also \textit{zwei} Elektronen). \item Ein Strich zwischen zwei Atomen entspricht einer \textit{Einfachbindung} (also \textit{zwei} Elektronen).
\item Zwei Striche entsprechen einer \textit{Doppelbindung} (also \textit{vier} Elektronen). \item Zwei Striche entsprechen einer \textit{Doppelbindung} (also \textit{vier} Elektronen).
\item Ein Strich bei einem Atom entspricht einem \textit{Nicht-Bindenden Elektronenpaar}. \item Ein Strich bei einem Atom entspricht einem \textit{Nicht-Bindenden Elektronenpaar}.
\item Generell erfüllen Atome aus der zweiten Periode ($n = 2$) die Oktettregel: Bei den Atomen C, N, O und F müssen immer \textit{vier} anliegende Striche gezeichnet sein, sonst ist etwas falsch. \item Generell erfüllen Atome aus der zweiten Periode ($n = 2$) die Oktettregel: Bei den Atomen C, N, O und F müssen in der Regel \textit{vier} anliegende Striche gezeichnet sein, sonst ist etwas falsch.
\item Si bildet nur Einfachbindungen. \item Si bildet nur Einfachbindungen.
\end{enumerate} \end{enumerate}
...@@ -605,6 +603,7 @@ Tipps: ...@@ -605,6 +603,7 @@ Tipps:
(-[:-60]OH) (-[:-60]OH)
} }
\caption{Phosphorsäure} \caption{Phosphorsäure}
\label{Phosphorsäure}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth} \begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth}
\centering \centering
...@@ -1439,7 +1438,7 @@ Je nach Zentralteilchen sind nun eine bestimmte Anzahl an Elektronen in diesen d ...@@ -1439,7 +1438,7 @@ Je nach Zentralteilchen sind nun eine bestimmte Anzahl an Elektronen in diesen d
Aus diesen Aufspaltungen können nun zu einem gewissen Grade auch Geometrien vorausgesagt werden. Für Komplexe mit vier Liganden gilt generell: Aus diesen Aufspaltungen können nun zu einem gewissen Grade auch Geometrien vorausgesagt werden. Für Komplexe mit vier Liganden gilt generell:
\begin{itemize} \begin{itemize}
\item \ce{d^4}-Komplexe sind meistens tetraedrisch. \item \ce{d^0}-, \ce{d^{10}}- und low-spin \ce{d^6}-Komplexe sind immer tetraedrisch, \ce{d^4}-Komplexe sind meistens tetraedrisch.
\item \ce{d^5}-Komplexe sind meistens tetraedrisch, weil alle fünf Orbitale einfach besetzt werden können und so keine Paarbildungsenergie aufgewendet werden muss. \item \ce{d^5}-Komplexe sind meistens tetraedrisch, weil alle fünf Orbitale einfach besetzt werden können und so keine Paarbildungsenergie aufgewendet werden muss.
\item \ce{d^8}-Komplexe sind meistens quadratisch-planar, weil das d$_{x^2 - y^2}$ energetisch so ungünstig ist. \item \ce{d^8}-Komplexe sind meistens quadratisch-planar, weil das d$_{x^2 - y^2}$ energetisch so ungünstig ist.
\end{itemize} \end{itemize}
......
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