parents 0c726b0f 6f87cf0c
 ... ... @@ -792,7 +792,7 @@ Zeichnen Sie die r\"aumliche Struktur der folgenden Molek\"ule: \caption{\ce{XL6}} \end{subfigure} \caption{Die verschiedenen Konfigurationen. Rote \textcolor{red}{L} zeigen, wo die grossen Dom\"anen eingef\"uhrt werden. Punktsymmetrische Geometrien (Linear, Trigonal, Tetraedrisch, Oktaedrisch, Quadratisch Planar) besitzen keine Präferenz.} \caption{Die verschiedenen Konfigurationen. Rote \textcolor{red}{L} zeigen, wo die grossen Dom\"anen eingef\"uhrt werden.} \label{Fig:VSEPR} \end{figure} ... ... @@ -989,11 +989,10 @@ Aus diesen Aufspaltungen können nun zu einem gewissen Grade auch Geometrien vor Dabei gilt zu beachten, dass aus energetischen Gründen bei Komplexen alle s-Elektronen in die d-Orbitale verschoben werden. \subsubsection{Beispiele} \textbf{Beispiel:} \paragraph{\ce{[PtCl2(NH3)2]}} Der Cl-Ligand ist \ce{Cl-}, woraus wir schliessen, dass Pt \ce{Pt^2+} ist. Nun können wir vom Periodensystem ablesen, dass dies einer d$^8$-Konfiguration entspricht. Wenn wir nun diese \ce{8 e-} in die Energiediagramme von quadratisch-planar und tetraedrisch eintragen (von unten nach oben auffüllen, Orbitale mit gleider Energie zuerst einzeln besetzen), sehen wir schnell, dass die quadratisch-planare Geometrie besser passt (bei der tetraedrischen Geometrie wäre eines der energetisch höheren Orbitale doppelt besetzt und die anderen einfach). \paragraph{\ce{[NiBr2(PPh3)2]}} Da Br eigentlich \ce{Br-} und \ce{PPh3} neutral geladen ist, ist Ni eigentlich \ce{Ni^2+}, ergo d$^6$. \subsection{High Spin / Low Spin} ... ... @@ -1007,7 +1006,69 @@ Für die Entscheidung zwischen diesen Konfigurationen gibt es zwei Energien, die Grosse Aufspaltungsenergien führen zu \textit{diamagnetischen} low spin-Komplexen und kleine Aufspaltungsenergien zu \textit{paramagnetischen} high spin-Komplexen. \subsection{Chiralität} \paragraph{Chelatliganden} Liganden, welche mehrfach an ein Zentralteilchen koordinieren, werden \textit{Chelatliganden} oder \textit{mehrzähnige Liganden} genannt. Dabei gilt zu beachten, dass in z.B. \ce{[TiCl(en)2]} (quadratisch planar) der en-Ligand (Ethylendiamin, \ce{NH2CH2CH2NH2}) aus sterischen Gründen nur \textit{cis} und nicht \textit{trans} liegen kann. \paragraph{trans-Konfiguration} Die gleichen Liganden liegen einander gegenüber \paragraph{cis-Konfiguration} Die gleichen Liganden liegen nebeneinander. \paragraph{chiral} Eine Verbindung, deren \enquote{Spiegelbild} nicht der Verbindung selbst entspricht, ist \textit{chrial} (\enquote{händig}, vgl. linke und rechte Hand) \paragraph{Enantiomere} Verbindungen, welche von einander Bild und Spiegelbild sind, werden \textit{Enantiomere} genannt. In Kopmlexen kommen Enantiomere bei Chelatliganden oder bei vielen verschiedenen Liganden vor. \begin{figure}[H] \begin{mdframed} \begin{subfigure}[b]{0.49\linewidth} \centering \schemestart \chemfig{ Co (-N-[::50,.7]?[a]) (>:[:150]N-[::-50,.7]?[a]) (>:[:30]N-[::-50,.7]?[b]) (<[:-30]N-[::50,.7]?[b]) (-N-[::-50,.7]?[c]) (<[:-150]N-[::50,.7]?[c]) }\quad \chemfig{ Co (-N-[::-50,.7]?[d]) (>:[:30]N-[::50,.7]?[d]) (>:[:150]N-[::50,.7]?[e]) (<[:-150]N-[::-50,.7]?[e]) (-N-[::50,.7]?[f]) (<[:-30]N-[::-50,.7]?[f]) } \schemestop \caption{\ce{[Co(en)3]^2+}} \end{subfigure}\hfill \begin{subfigure}[b]{0.49\linewidth} \centering \schemestart \chemfig{ Co (-Cl) (-[:-150]I) (-[:-15]Br) (-[:-60]NH_3) } \chemfig{ Co (-Cl) (-[:-30]I) (-[:-165]Br) (-[:-120]H_3N) } \schemestop \caption{\ce{[CoBrClI(NH3)]^-}} \end{subfigure} \caption{Beispiele für Enantiomere. Ein Enantiomer kann durch Rotation nicht in die jeweils andere Form transformiert werden.} \end{mdframed} \end{figure} \subsection{Komplexe} ... ...