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Commit 12b2c7c6 authored by Alexander Schoch's avatar Alexander Schoch
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parents 5deff9d3 80a8e063
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...@@ -127,7 +127,7 @@ Beschreibt, wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sin ...@@ -127,7 +127,7 @@ Beschreibt, wie sehr ein Atom Elektronen zu sich zieht. Sauerstoff und Fluor sin
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
\paragraph{S\"aurest\"arke \ce{HXO_n}} Zwei Faktoren beeinflussen die S\"aurest\"arken der Oxos\"auren. Der erste Faktor ist die Anzahl Sauerstoffe, welche an das Zentralatom gebunden sind (Grund: Resonanz (siehe Abbildung \ref{Chlorsäure-BSP})und zus\"atzlicher Elektronenzug). Der zweite Faktor ist, wie elektronegativ das Zentralatom ist (Grund: zus\"atzlicher Elektronenzug). Die \textbf{Basizit\"at des Oxids} verhält sich entgegen diesem Trend. \paragraph{S\"aurest\"arke \ce{HXO_n}} Zwei Faktoren beeinflussen die S\"aurest\"arken der Oxos\"auren. Der erste Faktor ist die Anzahl Sauerstoffe, welche an das Zentralatom gebunden sind (Grund: Grenzstrukturen (siehe Abbildung \ref{Chlorsäure-BSP})und zus\"atzlicher Elektronenzug). Der zweite Faktor ist, wie elektronegativ das Zentralatom ist (Grund: zus\"atzlicher Elektronenzug). Die \textbf{Basizit\"at des Oxids} verhält sich entgegen diesem Trend.
\paragraph{Atomradius} Helium ist das kleinste Atom. \paragraph{Atomradius} Helium ist das kleinste Atom.
...@@ -214,6 +214,9 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben: ...@@ -214,6 +214,9 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben:
\item Spinquantenzahl $m_s$. F\"ur das Elektron ist $m_s = \pm0.5$ \item Spinquantenzahl $m_s$. F\"ur das Elektron ist $m_s = \pm0.5$
\end{itemize} \end{itemize}
Dabei kann ein Set aus vier Quantenzahlen eineindeutig\footnote{exakt ein Set aus Quantenzahlen für exakt ein Elektron im Atom} einem Elektron zugewiesen werden. Wenn für ein Atom nun die Quantenzahlen angegeben werden, gilt das für das \enquote{letzte} Elektron, wenn nach Pauli Prinzip und Hund'scher Regel aufgefüllt wurde. \par\smallskip
\begin{figure}[H] \begin{figure}[H]
\begin{mdframed} \begin{mdframed}
\centering \centering
...@@ -299,6 +302,8 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben: ...@@ -299,6 +302,8 @@ Es gibt 4 wichtige Quantenzahlen, welche die Orbitale beschreiben:
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
\paragraph{Analogie StudentVillage} Wir beschreiben als Hauptquantenzahl $n$ das Stockwerk und als Nebenquantenzahl $l$ die Wohnung, wobei ein Stockwerk mehrere Wohnungen haben kann. Jede Wohnung hat Platz für beispielsweise 2, 6 oder 10 Personen. Die Wohnung ist in Zimmer unterteilt (Magnetische Drehimpulszahl $m_l$), wobei jedes dieser Zimmer zwei Betten enthält (Spinquantenzahl $m_s$). Nun hat eine Studentin ihr Bett beispielsweise in Stockwerk 2, Wohnung 1, Zimmer 2 und Bett 2.
Die energetische Reihenfolge der Orbitale ist wie folgt: \\ Die energetische Reihenfolge der Orbitale ist wie folgt: \\
1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p, 5s, 4d, 5p, 6s, 4f, 5d, 6p, etc.\\ 1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p, 5s, 4d, 5p, 6s, 4f, 5d, 6p, etc.\\
...@@ -443,7 +448,7 @@ Lösung: \ref{\ExerciseLabel-Answer} ...@@ -443,7 +448,7 @@ Lösung: \ref{\ExerciseLabel-Answer}
\end{Exercise} \end{Exercise}
\begin{Answer}[ref={ex:elektronenkonfigurationen}] \begin{Answer}[ref={ex:elektronenkonfigurationen}]
1) \ce{[He] 2s^2 2p^1}, 2) \ce{[Ar] 4s^2 3d^2}, 3) \ce{[Kr] 5s^2 4d^10 5p^3}, 4) \ce{[Ar] 4s^2 3d^10 4p^5}, 5) \ce{[Ar] 3d^10}, 6) \ce{[Kr] 5s^2 4d^10}, 7) \ce{[Kr]}, 8) \ce{[Xe] 6s^2 4f^14 5d^6}, 9) \ce{[Ar] 3d^5}, 10) \ce{[Kr] 5s^1 4d^5}, 11) \ce{[Kr] 4d^7}, 12) \ce{[Ar]}, 13) \ce{[Ne] 3s^2 3p^2}, 14) \ce{[Xe] 6s^2 4f^7}, 15) \ce{[Ne]}, 16) \ce{[Ar] 4s^1 3d^5}\par\smallskip 1) \ce{[He] 2s^2}, 2) \ce{[Ar] 4s^2 3d^2}, 3) \ce{[Kr] 5s^2 4d^10 5p^3}, 4) \ce{[Ar] 4s^2 3d^10 4p^5}, 5) \ce{[Ar] 3d^10}, 6) \ce{[Kr] 5s^2 4d^10}, 7) \ce{[Kr]}, 8) \ce{[Xe] 6s^2 4f^14 5d^6}, 9) \ce{[Ar] 3d^5}, 10) \ce{[Kr] 5s^1 4d^5}, 11) \ce{[Kr] 4d^7}, 12) \ce{[Ar]}, 13) \ce{[Ne] 3s^2 3p^2}, 14) \ce{[Xe] 6s^2 4f^7}, 15) \ce{[Ne]}, 16) \ce{[Ar] 4s^1 3d^5}\par\smallskip
Paramagnetisch: Be, Ti, Sb, Br, \sout{\ce{Zn$^{2+}$}}, \sout{In$^+$}, \sout{\ce{Sr}$^{2+}$}, Os, \ce{Fe$^{3+}$}, Mo, \ce{Ru$^{+}$}, \sout{\ce{Ti$^{4+}$}}, \ce{Si}, \ce{Eu}, \sout{\ce{O$^{2-}$}}, \ce{Cr} Paramagnetisch: Be, Ti, Sb, Br, \sout{\ce{Zn$^{2+}$}}, \sout{In$^+$}, \sout{\ce{Sr}$^{2+}$}, Os, \ce{Fe$^{3+}$}, Mo, \ce{Ru$^{+}$}, \sout{\ce{Ti$^{4+}$}}, \ce{Si}, \ce{Eu}, \sout{\ce{O$^{2-}$}}, \ce{Cr}
\end{Answer} \end{Answer}
...@@ -522,9 +527,9 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3 ...@@ -522,9 +527,9 @@ n$=3$: 3s $= 2\ce{e-} +$ 3p $= 6\ce{e-} +$ 3d $=10\ce{e-} = 18\ce{e-}$, n$=4$: 3
\begin{Answer}[ref={ex:licht}] \begin{Answer}[ref={ex:licht}]
\Question Gelbes Licht: $\lambda=\SI{5.77e-7}{\meter}$, $E = \SI{3.45e-19}{\joule}$ \Question Gelbes Licht: $\lambda=\SI{5.77e-7}{\meter}$, $E = \SI{3.45e-19}{\joule}$
\Question R\"ontgenstrahlung: $\lambda=\SI{9.98e-11}{\meter}$, $\nu = \SI{3.00e18}{\per\second}$ \Question R\"ontgenstrahlung: $\lambda=\SI{9.98e-11}{\meter}$, $\nu = \SI{3.00e18}{\per\second}$
\Question Wellenlänge: Elektron > Neutron > Mensch > Lastwagen \Question Wellenlänge: Elektron > Neutron > Mensch > Lastwagen\par\smallskip Frequenz: Elektron < Neutron < Mensch < Lastwagen
\Question Frequenz: Elektron < Neutron < Mensch < Lastwagen
\Question Ich (\SI{72.2}{\kilo\gram}): \SI{1.84e-36}{\meter}, Zusatz: Machen Sie einen Selbstversuch. Es sollte nicht möglich sein in sich selbst zu rennen. \Question Ich (\SI{72.2}{\kilo\gram}): \SI{1.84e-36}{\meter}, Zusatz: Machen Sie einen Selbstversuch. Es sollte nicht möglich sein in sich selbst zu rennen.
\Question $E = \SI{-2.0438e-18}{\joule}$
\end{Answer} \end{Answer}
...@@ -593,8 +598,8 @@ Wichtige Begriffe: ...@@ -593,8 +598,8 @@ Wichtige Begriffe:
\item die gleiche geometrische Struktur haben, \item die gleiche geometrische Struktur haben,
\item die gleiche Anzahl Valenzelektronen haben.\\ \item die gleiche Anzahl Valenzelektronen haben.\\
\end{enumerate} \end{enumerate}
\chemfig{O=C=O} und \chemfig{O=N^+=O} sind isoelektronisch.\\ \ce{O=C=O} undu\ce{O=N^+=O} sind isoelektronisch.\\
\chemfig{H_3C-CO-CH_3} und \chemfig{H_3C-N=N-CH_3} sind nicht isoelektronisch (gleiche Anzahl V\ce{e-}, aber andere Struktur).\\ \ce{H3C-CO-CH3} und \ce{H3C-N=N-CH3} sind nicht isoelektronisch (gleiche Anzahl V\ce{e-}, aber andere Struktur).\\
Molek\"ule mit ungleicher Zahl V\ce{e-} sind oftmals leicht zu erkennen, da auch ihre Struktur oft unterschiedlich ist. Molek\"ule mit ungleicher Zahl V\ce{e-} sind oftmals leicht zu erkennen, da auch ihre Struktur oft unterschiedlich ist.
\end{itemize}{} \end{itemize}{}
...@@ -664,10 +669,17 @@ Tipps: ...@@ -664,10 +669,17 @@ Tipps:
\centering \centering
\begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth} \begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth}
\centering \centering
%\chemfig{
% Cy(!{ox}{+}{I}{2})-[:-30]N(!{ox}{-}{III}{6})=[:30]C(!{ox}{+}{IV}{6})=[:30]N(!{ox}{-}{III}{2})-[:-30]Cy(!{ox}{+}{I}{6})
%}
%\caption{Dicyclohexylcarbodiimid. Cy ist ein Kohlenstoffrest.}
\chemfig{ \chemfig{
Cy(!{ox}{+}{I}{2})-[:-30]N(!{ox}{-}{III}{6})=[:30]C(!{ox}{+}{IV}{6})=[:30]N(!{ox}{-}{III}{2})-[:-30]Cy(!{ox}{+}{I}{6}) C(!{ox}{+}{IV}{30})
(=[2]O(!{ox}{-}{II}{2}))
(-[:-30]\chemabove{O}{\ominus}(!{ox}{-}{II}{6}))
(-[:-150]\chemabove{O}{\ominus}(!{ox}{-}{II}{6}))
} }
\caption{Dicyclohexylcarbodiimid. Cy ist ein Kohlenstoffrest.} \caption{Carbonat\newline}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth} \begin{subfigure}[b]{0.33\linewidth}
\centering \centering
...@@ -683,7 +695,7 @@ Tipps: ...@@ -683,7 +695,7 @@ Tipps:
} }
\caption{Grignard-Reagenz einer Formylgruppe} \caption{Grignard-Reagenz einer Formylgruppe}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\caption{Oxidationszahlen aller Atome für einige ausgewählte Moleküle} \caption{Oxidationszahlen aller Atome für einige ausgewählte Moleküle. Nichbindende Elektronenpaare sind nicht eingezeichnet, sollten an der Prüfung allerdings benutzt werden.}
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
...@@ -791,7 +803,7 @@ Während für die Bestimmung der Oxidationszahlen beide Bindungselektronen dem \ ...@@ -791,7 +803,7 @@ Während für die Bestimmung der Oxidationszahlen beide Bindungselektronen dem \
\begin{itemize} \begin{itemize}
\item Die Summe aller Formalladungen muss der tatsächlichen Ladung des Teilchens entpsrechen. \item Die Summe aller Formalladungen muss der tatsächlichen Ladung des Teilchens entpsrechen.
\item Oftmals können Formalladungen durch Resonanz auf andere Atome verschoben oder eliminiert werden. \item Oftmals können Formalladungen durch verschiebung von $\pi$-Bindungen auf andere Atome verschoben oder eliminiert werden.
\end{itemize} \end{itemize}
...@@ -838,9 +850,9 @@ Während für die Bestimmung der Oxidationszahlen beide Bindungselektronen dem \ ...@@ -838,9 +850,9 @@ Während für die Bestimmung der Oxidationszahlen beide Bindungselektronen dem \
\end{figure} \end{figure}
\subsection{Resonanz} \subsection{Grenzstrukturen}
Resonanz beschreibt das Konzept, dass sich $\pi$-Bindungen (\enquote{die zweite Bindung einer Doppelbindung}) nicht dort befinden \textit{müssen}, wo sie in der Lewis-Formel eingezeichnet werden. Benachbarte, parallel zueinander stehende p-Orbitale bilden nämmlich $\pi$-Systeme und somit kommen die Elektronen \textit{delokalisiert} (\enquote{nicht einem besteimmten Ort zugehörig}) vor. Verschiedene Grenzformen eines Teilchens mit $\pi$-Systemen nennt man \textit{Resonanz-} oder \textit{Grenzstrukturen}.\par\smallskip Das Konzept der Grenzstrukturen beschreibt, dass sich $\pi$-Bindungen (\enquote{die zweite Bindung einer Doppelbindung}) nicht dort befinden \textit{müssen}, wo sie in der Lewis-Formel eingezeichnet werden. Benachbarte, parallel zueinander stehende p-Orbitale bilden nämmlich $\pi$-Systeme und somit kommen die Elektronen \textit{delokalisiert} (\enquote{nicht einem besteimmten Ort zugehörig}) vor. Verschiedene Grenzformen eines Teilchens mit $\pi$-Systemen nennt man \textit{Resonanz-} oder \textit{Grenzstrukturen}.\par\smallskip
Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werden. Vielmehr ist sie alle Grenstrukturen gemeinsam, und das Molekül und seine Eigenschaften wird durch all seine Grenzstrukturen beschrieben. Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werden. Vielmehr ist sie alle Grenstrukturen gemeinsam, und das Molekül und seine Eigenschaften wird durch all seine Grenzstrukturen beschrieben.
...@@ -854,7 +866,7 @@ Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werde ...@@ -854,7 +866,7 @@ Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werde
\quad\arrow{<->}\quad \quad\arrow{<->}\quad
\chemfig{\lewis{06,O}=[:150]\lewis{2,O}(-[3,0.4,,,,draw=none]\oplus)-[:-150]\lewis{426,O}(-[3,0.4,,,,draw=none]\ominus)} \chemfig{\lewis{06,O}=[:150]\lewis{2,O}(-[3,0.4,,,,draw=none]\oplus)-[:-150]\lewis{426,O}(-[3,0.4,,,,draw=none]\ominus)}
\schemestop \schemestop
\caption{Resonanzstrukturen von Ozon: Durch die Verschiebung der $\pi$-Bindung auf das linke Sauerstoffatom und des nichtbindenden Elektronenpars des formal negativ geladenen Sauerstoffatoms zu einer Doppelbindung kann die andere Grenzstruktur erreicht werden.} \caption{Grenzstrukturen von Ozon: Durch die Verschiebung der $\pi$-Bindung auf das linke Sauerstoffatom und des nichtbindenden Elektronenpars des formal negativ geladenen Sauerstoffatoms zu einer Doppelbindung kann die andere Grenzstruktur erreicht werden.}
\end{subfigure}\hfill \end{subfigure}\hfill
\begin{subfigure}[b]{0.47\linewidth} \begin{subfigure}[b]{0.47\linewidth}
\centering \centering
...@@ -863,13 +875,13 @@ Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werde ...@@ -863,13 +875,13 @@ Eine Molekülstruktur kann nicht einer bestimmten Grenzstruktur zugeordnet werde
\quad\arrow{<->}\quad \quad\arrow{<->}\quad
\chemfig{\lewis{35,O}=\lewis{0,C}} \chemfig{\lewis{35,O}=\lewis{0,C}}
\schemestop \schemestop
\caption{Resonanzstrukturen von Kohlenmonoxid: Durch die Verschiebung einer $\pi$-Bindung auf das Sauerstoffatom wird eine weitere Resonanzstruktur erreicht werden. Beachte, dass bei C dann die Oktettregel nicht erfüllt wird und diese Resonanozstruktur also eine tiefe Gewichtung besitzt.} \caption{Grenzstrukturen von Kohlenmonoxid: Durch die Verschiebung einer $\pi$-Bindung auf das Sauerstoffatom wird eine weitere Grenzstruktur erreicht werden. Beachte, dass bei C dann die Oktettregel nicht erfüllt wird und diese Resonanozstruktur also eine tiefe Gewichtung besitzt.}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\caption{Durch das Verschieben von Elektronenpaaren können verschiedene Grenzstrukturen desselben Moleküls formuliert werden.} \caption{Durch das Verschieben von Elektronenpaaren können verschiedene Grenzstrukturen desselben Moleküls formuliert werden.}
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Säure (\ce{HClO2}) erläutert werden, wie chemische Eigenschaften durch Resonanz erklärt werden können. Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Säure (\ce{HClO2}) erläutert werden, wie chemische Eigenschaften durch Grenzstrukturen erklärt werden können.
\begin{figure}[H] \begin{figure}[H]
\begin{mdframed} \begin{mdframed}
...@@ -888,7 +900,7 @@ Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Sä ...@@ -888,7 +900,7 @@ Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Sä
(7).. controls +(-60:5mm) and +(-60:4mm).. (8);} (7).. controls +(-60:5mm) and +(-60:4mm).. (8);}
\chemmove{\draw[shorten <=2pt,shorten >=2pt] \chemmove{\draw[shorten <=2pt,shorten >=2pt]
(8).. controls +(120:4mm) and +(120:5mm).. (7);} (8).. controls +(120:4mm) and +(120:5mm).. (7);}
\caption{Resonanzstabilisierung von Chlorsäure} \caption{Stabilisierung des Säurerestanions von Chlorsäure durch Grenzstrukturen}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\begin{subfigure}[b]{0.49\linewidth} \begin{subfigure}[b]{0.49\linewidth}
\centering \centering
...@@ -901,15 +913,15 @@ Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Sä ...@@ -901,15 +913,15 @@ Am folgenden Beispiel soll anhand von Chlorsäure (\ce{HClO3}) und Chloriger Sä
(7).. controls +(-60:5mm) and +(-60:4mm).. (8);} (7).. controls +(-60:5mm) and +(-60:4mm).. (8);}
\chemmove{\draw[shorten <=2pt,shorten >=2pt] \chemmove{\draw[shorten <=2pt,shorten >=2pt]
(8).. controls +(120:4mm) and +(120:5mm).. (7);} (8).. controls +(120:4mm) and +(120:5mm).. (7);}
\caption{Resonanzstabilisierung von Chloriger Säure} \caption{Stabilisierung des Säurerestanions von Chloriger Säure durch Grenzstrukturen}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\caption{Es ist sichtbar, dass das Säurerestanion der Chlorsäure, Chlorat, die negative Ladung über mehrere Sauerstoffatome verteilen kann und ist deshalb thermodynamisch stabiler als das Säurerestanion der Chlorigen Säure, Chlorit, wobei Pfeile die Verschiebung von \textit{Elektronenpaaren} beschreiben. Eine erhöhte Stabilität des Säurerestanions bedeutet gleichzeitig, dass die zugehörige Säure stärker wird: $\text{pKs}_{\ce{HClO3}} < \text{pKs}_{\ce{HClO2}}$} \caption{Es ist sichtbar, dass das Säurerestanion der Chlorsäure, Chlorat, die negative Ladung über mehrere Sauerstoffatome verteilen kann und ist deshalb thermodynamisch stabiler als das Säurerestanion der Chlorigen Säure, Chlorit, wobei Pfeile die Verschiebung von \textit{Elektronenpaaren} beschreiben. Eine erhöhte Stabilität des Säurerestanions bedeutet gleichzeitig, dass die zugehörige Säure stärker wird: $\text{pKs}_{\ce{HClO3}} < \text{pKs}_{\ce{HClO2}}$}
\label{Chlorsäure-BSP} \label{Chlorsäure-BSP}
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
\begin{Exercise}[label={ex:formalladungen},title={Oxidationszahlen, Formalladungen \& Resonanz}] \begin{Exercise}[label={ex:formalladungen},title={Oxidationszahlen, Formalladungen \& Grenzstrukturen}]
Zeichnen Sie die folgenden Moleküle in Lewis-Struktur, zeichen sie Formalladungen ein und geben sie die Oxidationszahlen für die fett geschriebenen Atomen an. Falls Resonanz vorhanden ist, geben sie die mesomeren Grenzstrukturen an. Welche Moleküle sind isoelektronisch? Zeichnen Sie die folgenden Moleküle in Lewis-Struktur, zeichen sie Formalladungen ein und geben sie die Oxidationszahlen für die fett geschriebenen Atomen an. Falls Grenzstrukturen existieren, geben sie die mesomeren Grenzstrukturen an. Welche Moleküle sind isoelektronisch?
\begin{enumerate} \begin{enumerate}
\item \ce{\textbf{N}O2+} \item \ce{\textbf{N}O2+}
\item \ce{O3} \item \ce{O3}
...@@ -1608,7 +1620,7 @@ Je nach Zentralteilchen sind nun eine bestimmte Anzahl an Elektronen in diesen d ...@@ -1608,7 +1620,7 @@ Je nach Zentralteilchen sind nun eine bestimmte Anzahl an Elektronen in diesen d
\end{tikzpicture} \end{tikzpicture}
\caption{d-Orbitale eines \textit{tetraedrischen} Komplexes} \caption{d-Orbitale eines \textit{tetraedrischen} Komplexes}
\end{subfigure} \end{subfigure}
\caption{Aufspaltungen der d-Orbitale. Es wird, wie gewohnt, stets von unten nach oben eingefüllt.} \caption{Aufspaltungen der d-Orbitale. Es wird, wie gewohnt, stets von unten nach oben eingefüllt. Die Bezeichnungen für die Orbitale müssen Sie \textit{nicht} wissen.}
\label{fig:aufspaltungen} \label{fig:aufspaltungen}
\end{mdframed} \end{mdframed}
\end{figure} \end{figure}
......
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